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Seinen Namen verdankt das bekannte Arnisser Restaurant einem alten, romantisierenden Volkslied, das Arnis als "Perle der Schlei" besingt. Würde es die "Schleiperle" nicht als Restaurant geben, wer weiß, vielleicht hätte die Stadt Arnis diesen Namen für sich beansprucht. Die erste Besonderheit der "Schleiperle" ist schon ihre Lage auf der Schlei selbst. Erst 1995 wurde das malerische, auf rund 57 Pfählen stehende Holzhaus komplett versetzt, um einen noch freieren Blick auf die Schlei, ihre Ufer und die rege Bewegung auf dem Wasser zu ermöglichen. Zudem bietet die "Schleiperle" eine Veranda, auf der den Gästen im Sommer nicht nur leckere Eisbecher, sondern auch der hausgebackene Kuchen serviert werden.

Seit 1977 bewirtschaftet Hans Werner Broderius zusam-men mit seiner Frau das "Resaturant in der Schlei"; ein beliebter Treffpunkt für Segler, die auf der Schlei ein Dorado für ihren Sport finden, aber ebenso für die Einheimischen, die sich gerne mit Urlaubern und Feriengästen auf einen "Klönschnack" zusammensetzen. Die Atmosphäre der "Schleiperle" ist so schon eine ganz besondere, aber neben der außergewöhnlichen Lage ist der eigentliche Grund zur Einkehr doch gerade die sagenhafte Küche.

 

Eine Spezialität des Hauses

Zanderfilet auf Crème fraiche:

Zutaten (jeweils für 1 Person): 200g Zanderfilet, 200g Crème fraiche mit Dill, Petersilie und Schnittlauch vermengen (oder 200g fertiges Kräuter-Crème fraiche), durchwachsener Speck in Streifen, 1 kl. Zitonenfilet (ohne Schale), Butterflocken, Salz und Pfeffer. Zubereitung: Die Creme fraiche flach in eine feuerfeste Schale füllen. Das Zanderfilet wird darauf gelegt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend wird das Zitronenfilet und auch die Streifen durchwachsener Speck hinzugefügt. Die Butter-flocken werden obenauf verteilt. Bei 180 Grad lassen Sie das Zanderfilet auf Creme fraiche 20 Minuten im Ofen garen. Danach können Sie das Filet nach Ihrem Geschmack mit Krabben, Zitronen und kleinen Dillzwei-gen garnieren. Dazu empfehlen wir Ihnen als Beilage Salzkartoffeln und "Oma´s" Gurkensalat.

 

Gekocht wird schleswig-holsteinisch, also vorwiegend Fisch und einfache Gerichte. Aber, und darauf legt Hans Werner Broderius besonderen Wert, "unser Essen schmeckt nach dem, was es ist". Kurz gesagt: nach großartiger Kochkunst, die den Schleifisch in nur allen erdenklichen Varianten meisterlich zubereitet. So findet der Gast vom Schlei-Hering in Butter gebraten über Schlei-Aal bis zum Zander-Filet alle Köstlichkeiten der Schlei, ohne auf andere Besonderheiten der schleswig-holsteinischen Küche verzichten zu müssen, wie z.B. Rippchen Angeliter Art. Aber auch der "schnelle" Gast kommt in der "Schleiperle" zu seinem Recht.


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Hans W. Broderius bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau das Restaurant



 

 

 



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Natürlich weiß das Gastgeberpaar auch selbst zu genießen